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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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welche Ihr ans diesem Schiffe zu bemerken Gelegenheit hattet, keinanderer möglicher Grund ausgefallen?"

Nanny sah Eva an, wandte dann ihre Augen bei Seite, blicktewieder verstohlen nach ihrer jungen Gebieterin hin und glaubteendlich antworten zu müssen

Ich gebe mir Mühe, Ma'am, von Jedermann gut zu denken,obgleich man bisweilen auf seltsame Gedanken geräth, ohne daßman es wünscht. Ich weiß, glaube ich, auf was Ihr anspielt,bin aber nicht ganz überzeugt, ob es mir zusteht, mich auszusprechen."

Gegen mich wenigstens bedürft Ihr keines Rückhaltes, Nanny,und ich gestehe, daß ich gerne erfahren möchte, ob wir über einigeunserer Reisegefährten die gleichen Gedanken unterhalten. SprechtEuch daher unverholen aus, denn es kann Euch doch nicht mehrBesorgniß einflößen, mir Eure Gedanken mitzutheilen, als wiewenn Ihr mit Eurem eigenen Kinde redetet."

Oh, nicht so viel, Ma'am nicht halb so viel; denn Ihrseyd mir zumal Kind und Gebieterin und ich blicke eben so gut umRath zu Euch auf, als ich ihn Euch geben kann. Es ist seltsam,Eva, daß Gentlemen nicht unter ihrem wahren Namen reisen, undich habe mir schon allerlei unangenehme Gedanken darüber gemacht,obschon ich glaubte, es gezieme sich nicht für mich, daß ich zuerstdavon spreche, so lange Euer Vater bei Euch ist, und die Mam-merselle," denn so Pflegte Nanny die Gouvernante stets zu nennen,und Mr. John, die Euch Alle fast so sehr lieben, wie ich, unddie jedenfalls viel besser «erstehen müssen, was recht ist. Aber nunIhr mich ermuthigt, Miß Eva, frei heraus weg zu sprechen, willich nur sagen, es wäre mir lieb, wenn Niemand in Eure Nähekäme, der nicht sein Herz in der offenen Hand trüge, damit auchdas kleinste Kind seinen Character und seine Beweggründe ver-stehen könnte."

Eva lächelte, als sie ihre Dienerin so warm werden sah, konnte

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