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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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zu demüthig. um Euch einer unbegründeten Angst hinzugeben. Wirwollen ein Weilchen von etwas Anderem sprechen, und dann legtEuch nieder, um Euren müden Körper ausruhen zu lassen."

Müde? Ich würde des Wachens nie müde werden, wennich dächte, daß Grund dafür vorhanden sep."

Obgleich Nanny jede weitere Anspielung vermied, begriff Evadoch wohl, daß diese Wachsamkeit nur ihr selbst galt. Sie zogihre alte Dienerin an sich und drückte ihr auf jede Wange einenKuß, worauf sie fortfuhr:

Die Schiffe können auch von andern Dingen sprechen, alsvon ihren Gefahren. Findet Jhr'S nicht seltsam, daß ein Kriegs-schiff abgesendet wurde, um uns in dieser außerordentlichen Meiseüber den Ocean zu verfolgen?"

Ja wohl, Ma'am, und ich wollte mit Euch darüber sprechen,sobald Ihr einmal an nichts Besseres zu denken haltet. Anfangsmeinte ich, aber ich glaube, es war ein thörichter Gedankeeiner von den großen englischen Lords und Admiralen, die zu Pa-ris, Rom und Wien soviel um uns waren, habe dieses Schiff auS-geschickt, um Euch wohlbehalten nach Amerika zu begleiten, MißEva; denn ich hätte -nie vermuthet, daß man so viel Wesens machenwerde wegen eines entlaufenen armen PärleinS, wie diese Zwischen-deckpassagiere sind."

Eva konnte sich über diesen Einfall ihrer Dienerin eines aber-maligen Lachens nicht erwehren, denn sie fühlte sich so heiter ge-stimmt, wie in den Tagen ihrer Kindheit, obschon ihre Bildungdem allzu ungestümen Ausdrucke dieser Heiterkeit einen Zügel anlegte.Nachdem sie Nanny'S Wange abermals freundlich gestrichen hatte,cntgegnete sie:

Dazu sind die großen Lords und Admirals nicht groß genug,liebe Nanny, selbst wenn sie Lust hätten, eine solche Thorheit zubegehen. Aber ist Euch unter den vielen seltsamen Umständen,