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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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richten. Ich meinte, keine Seele wisse von meiner Abreise nach.Amerika, und doch seht Ihr sie mit mehr Einzelnheiten berührt,als mir lieb ist.« Zum Schlüsse gab Sir George Mr. Sharp dieseZeitung und zeigte ihm den Abschnitt hier. Mr. Sharp las ihn,legte das Blatt nieder, und erwiederte kalt: ,eS ist ganz erstaun-lich, Sir; aber Unverschämtheit ist ein allgemeiner Fehler des Zeit-alters.« Und dann verließ er die Kajüte. Sir George war soärgerlich, daß er in sein Staatsgemach ging und die Zeitung ver-gaß; sie fiel daher Ihr wißt Toast, einem Grundsatz zufolge,der im Dattel vorkommt, dem Steward zu."

Die beiden Ehrenmänner ergingen sich nun auf Kosten ihresBefehlshabers in gedämpfter Heiterkeit; denn obschon Mr. Saun-derS im Allgemeinen ein sehr gravitätischer Mann war, so konnteer gelegentlich doch auch lachen und tanzte namentlich ausgezeichnetgut wenigstens seiner eigenen Meinung nach.

Wollt Ihr nicht den Abschnitt lesen, Mr. Toast?"

Ganz unnöthig, Sir; Euer Bericht darüber wird mir voll-kommen leserlich und befriedigend seyn."

Durch diesen höflichen Winkelzug ersparte sich Mr. Toast,Welcher von der Kunst des Lesens ungefähr eben so viel verstand,als ein Affe von der Mathematik, die Widerwärtigkeit, eingestehenzu müssen, in welcher sorglosen Weife er früher die Gelegenheit,etwas zu lernen, verabsäumt hatte. Zum Glück hatte Mr. Saun-dcrS, der als Dienstmann in der Familie eines Gentleman erzogenworden war, seine Jugend besser benützt, und da er sich auf seinWissen viel einbildete, so fand er ein besonderes Wohlgefallendaran, es bei jeder Gelegenheit zur Schau zu stellen. Er suchtedaher den betreffenden Abschnitt auf und begann seine Vorlesungin jener Art belehrenden Tones und gesuchten Manier, womit Gen-tlemen, welche erst nach Dreißig die Anmuthigen zu spielen be-ginnen, ihre Complimente zu machen pflegen: