bald sie sich aber genesen fühlten, war es eigentlich entsetzlich,wie sie branf los aßen. Auch macht es einen großen Unterschiedaus, ob sich die Passagiere gut in einander schicken können, dennangenehme Gefühle machen guten Appetit. Verliebte sind stetswohlfeile Paffagiere."
„Dies ist außerodentlich, den» ich habe stets geglaubt, sieseien schwer mit etwas Anderem, als mit sich selbst zufriedenzu stellen."
„Ihr habt Euch nie in einem größeren Ärrthume befunden,denn ich bin selbst Zeuge gewesen, wie einmal ein Verliebter einesüße Kartoffel nicht von einer Zwiebel und einen Drillichsack nichtvon einem alten Weibe unterscheiden konnte. Aber von allen Passa-gieren sind mir die Mnsterkartenrciter und Hausirer am meistenzuwider. Diese Kerle würden, wenn es der Kapitän erlaubte, dieganze Nacht über aufsitzen und den nächsten Tag im Bette liegenbleiben, dabei aber an einem fort in ihren Verths trinken. Nun,diesmal haben wir ein schmiegsames Häuflein beisammen, und imGanzen ist es eigentlich eine Herablassung und ein Vergnügen,ihnen aufzuwarten."
„Na, ich denke, Mr. SaunderS, sie sind doch nicht so gleich,daß sie es nicht noch mehr sehn könnten."
„Nicht mehr, als Wildprct und Schweinefleisch — vollkommenrichtig, Sir, denn diese Kajüte ist ein wahrer Lobklos, was Be-nehmen und Charaetcr betrifft. Ganz oben an setze ich die Efsing-hams oder rechne sie als Nummer Eins, wie Mr. Leach dasSchiff nennt, und dann sind auch Mr. Sharp und Mr. Blunt ganzartige Gentlemen. Nichts ist leichter, Mr. Toast, als zu sagen,wer ein Gentleman ist; und da Ihr eine neue Profession ange-fangen habt, in der es Euch, wie ich um der Ehre der Farbe wil-len hoffe, gut ergehen wird, so könnt Ihr Euch wohl die Zeitnehmen, zu erfahren, wie dies zugeht, namentlich, da Ihr voneinem Passagiere, der nicht ein ächter Gentleman ist, nie viel weiter