181
"U
„Ihr werdet noch manche Fahrt zu machen haben, Mr. Toast,"bedeutete der Steward mit Geziertheit seinem Untergebenenoder dem StcwardSmaten, wie man ihn bisweilen scherzhafter-weise zu nennen pflegte, „ehe Ihr das Diner eines Gentlemen sopünktlich beschicken könnt. Jede plat," (SaunderS hatte nemlich inder Havre Linie gedient und einige derartige Worte aufgefangen)„jede xlnt muß im Armbereich des von vivo sehn, namentlichwenn dieser zufälligerweise Kapitän Truck tst, welcher nichts wenigerleiden kann, als wenn beim Tafeln eine Zögerung stattfindet. WaSdie ontremet8 betrifft, — diese dürfen schon mit Salzfäßchen undSenftöpschen untermengt stehen, so daß sie mit Leichtigkeit an ihregeeignete Plätze kommen können."
„Jch-wetß nicht, was ein entiwmet ist," entgegnete der Unter-geordnete, „und eS wäre mir gar lieb, Sir, wenn ich meine Auf-träge in einem Englisch erhielte, das ein Gentleman auch ver-stehen kann."
„Gin entremet, Mr. Toast, tst ein Bissen, der zwischen dieHauptgerichte hineingcstellt wird. Nehmen wir an, ein Gentlemanbeginne mit Schweinfleisch; wenn er nun genug davon gegessenhat, so möchte er ein Bischen Grog oder ein Glas Porter haben,ehe er das Ochsenfleisch anschneidet. Während ich nun den elfte-ren mische oder den Stöpsel ziehe, erfrischt er sich mit einementremet — einem Entenflügel zum Beispiel, oder vielleicht einemTellerchen mit eingesalzten Austern. Ihr müßt wisse», daß es garverschiedene Passagiere giebt; die einen fitzen hin, essen und machensich lustig von der Stunde der Ausfahrt bis zum Anlangen tm Ha-fen, während andere, macht ich sagen, den Ocean sentimental nehmen."
„Sentimental, Sir? Denk wohl, das sind diejenigen, welchesich des Beckens ungewöhnlich oft bedienen?"
„Dieß hängt vom Wetter ab. Ich habe schon Personen ge-kannt, die in einer ganzen Woche nicht so viel zu sich nahmen,um eine einzige Tafel schön damit beschicken zu können; so-