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Geht es auf einen Sturm hinaus, oder ist der wild-herrliche An-blick, den wir vor uns haben, nur eine leere Drohung der Natur?"
„Dies werden wir im Lause des Tags erfahren, Miß Effing-Ham, obschon die Natur in der Regel kein Eisenfresser ist und seltenumsonst droht. ES giebt kein interessanteres Studium oder über-haupt keinen Gegenstand, der feinerer Augen bedürfte, als ebendie Winde."
„Von letzterem bin ich vollkommen überzeugt, Kapitän, dennIhr werdet Euch erinnern, daß man fie die ,unsichtbaren Winde* nennt,und die größte Autorität, die wir besitzen, spricht von ihnen alsvon Dingen, welche nicht in das Bereich menschlichen Wissens fallen.Man hört wohl das Sausen des Windes, weiß aber nicht, vonwannen er kömmt oder wohin er geht.*"
„Der Schriftsteller, den Ihr meint, ist mir unbekannt, meinetheure junge Dame," entgegnete Mr. Truck ganz unschuldig; „aberer muß ein gescheitster Mann gewesen sehn, denn ich glaube, Dattelselbst hat fich nie erdreistet, mit den Winden anzubinden. Es gibtLeute, welche meinen, der Kalender könne das Wetter Voraussagen;aber meiner Ansicht nach ist es weit gerathener, auf einen zwei-oder dreijährigen Rheumatis zu gehen. Ein guter, festgewurzelter,altmodischer Rheumatis — von denen neugebackenen Krankheitenwie zum Beispiel die Cholera, das Varilid und der thierische Mag-uitud will ich nichts sagen — aber ein guter altmodischer Rheumatis,wie ihn die Leute zu haben pflegten, als ich noch ein Knabe war,ist ein so sichrer Wetterprophet, als das Barometer, das in diesemAugenblick hier im Kutschenhäuschen hängt — keine zwei Fadenvon der Stelle, wo wir stehen. Ich hatte einmal einen solchenRheumatis, den ich gewaltig in Ehren hielt, denn er ließ mich sountrüglich, als nur irgend ein Instrument, mit dem ich je segelte,wissen, wann ich nach östlich Wetter aussehen durste. Ich habeEuch, glaube ich, die Geschichte von dem alten CvnnectikuterPserde-Jokeh und dem Thphun noch nicht erzählt, und da wir im