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Augenblick nichts Anderes zu thun haben, als zu warten, bis dasWetter mit sich ins Reine gekommen ist —"
„Das Wetter mit sich in'S Reine gekommen?" rief Eva mitscheuer Ehrfurcht die erhabene und furchtbare Großartigkeit desMeeres, des Himmel« und der dumpfen düsteren Atmosphäre be-trachtend. „Kann in alledem noch eine Unentschiedenheit liegen?"
„Gott behüt' Euch, meine thcure junge Dame, das Wetterist oft so unschlüssig, so unentschieden und noch obendrein so schwerzu befriedigen, wie eine alte Jungfer, die plötzlich an demselbenTage drei Anträge kriegt — den einen von einem Wittwer mit zehnKindern, den andern von einem stelzbeinigen Attorney und dendritten von dem Pfarrer des Kirchspiels. Ja wohl Unentschieden-heit! Ich habe das Wetter schon den ganzen Tag in dieser groß-artigen Zwiesprache gesehen. Mr. Dodge dort wird Euch sagen,es gehe mit sich zu Rathe, in welche Richtung es blasen müsse,um sich Popularität zu verschaffen. So also, da wir nichts Bes-seres zu thun haben, Mr. Effingham, will ich Euch die Geschichtevon meinem Nachbar, dem Pferde-Jokey erzählen. Raaen zu Ha-len, wenn kein Wind vorhanden ist, gleicht dem Spielen auf der Maul-trommel während eines Posaunenconcerts."
Mr. Effingham machte eine höfliche Geberde der Zustimmung,und drückte zugleich den Arm der aufgeregten Eva, um ihr zu be-deuten, daß sie sich gedulden möchte.
„Ihr müßt wissen, Gcntlemen," begann der Kapitän, indemer sich umschaute, um möglichst viele Zuhörer zu sammeln, dennes war ihm in der Seele zuwider, vor einem kleinen AuditoriumVorlesung zu halten, wenn er etwas zu sagen gedachte, was erfür besonders schlau hielt — „Ihr müßt wissen, daß wir frühermanches Fahrzeug hatten, das zwischen dem River und den In-seln lief —"
„Dem River?" unterbrach ihn Mr. Sharp belustigt.
«Ja wohl — den Connectikut meine ich; wir Alle in jener