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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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leidlich gutem Weiter bietet eben so viel Interesse, wie ein Pferde-rennen, und dies ist ein Anblick, der mir stets viel Vergnügengewährt. Selbst Vetter John heitert sich auf unter der Aufregungder Stunde."

Und wenn dies der Fall ist, wird er zu einem ungemeinschönen Manne, denn selten sieht man einen edleren GcsichtSschnitt,als den des Mr. John Effingham."

Sein Antlitz ist der Abdruck einer edlen Seele, wenn er esnur selbst auch wüßte," entgegnete Eva mit Wärme.Niemandenliebe ich so sehr wie ihn, natürlich meinen Vater ausgenommen,und dies geschieht xour cause, wie Mademoiselle Viesville sa-gen würde."

Der junge Mann hätte ihr den ganzen Tag zuhören können,'aber Eva machte lächelnd und mit glänzenden Augen eine anmu-thige Verbeugung und verließ hastig das Deck, denn sie war sichbewußt, eines ihrer innigsten Gefühle gegen einen Mann verrathenzu haben, der nicht berechtigt war, sie zu theilen.

Kapitän Truck war im höchsten Grade ärgerlich, oder, wieer sich selbst ausdrückte,an den Mast geworfen, wie ein altesWeib, die von einem schießenden Bergschlitten herunteifliegt" ; denn-noch säumte er nicht, gegen das Nebel das alte Abhülfmiltel inAnwendung zu bringen. Der Montauk wurde wieder vor den Windgestellt, das Tuch ausgesetzt und der Ausgang der Jagd wiedereinmal demSpielen des Schiffes" anheimgegeben.

Der Commandeur des Foam verbat sich freilich diesen Wechsel,denn die Aenderung des Kurses war kaum geschehen, als er seineFlagge aufzog und eine Kanone abfeuerte. Von diesen Signalenwurde jedoch keine andere Notiz genommen, als daß der Montaukgleichfalls eine Flagge zeigte, während der Kapitän und seine Matensortsuhrcn, dis Kriegsschaluppe aufmerksam zu beobachten. Schonzehn Minuten zeigten, daß sie abermals in den Vortheil kamen p