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nach zwanzig standen die Angelegenheiten noch besser, und in einerStunde lag der Verfolger weit bagstagS hinten aus.
Der Tag verging wieder in einer Wettfahrt, die eigentlichbloS von der Segelfchnelligkeit abhing; denn an Bord des Montaukwurde kein Tau angerührt, da der Wind noch immer frisch undstätig war. Die Schaluppe machte viele Signale, um ihren Wunsch,den Montauk zu sprechen, anzudeuten; aber Kapitän Truck meinte,er sey ein zu erfahrener Schiffer, um sich durch Tuch fangen zulassen, um so weniger, da er keine Zeit habe, sich aufzuhalten undunterwegs zu plaudern. „Dattel hat nirgends behauptet, daßman in einer Zeit tiefen Friedens zu einer derartigen Gefälligkeitverpflichtet sey. Ich befinde mich nicht in dieser Kategorie."
Aus dem bereits Mitgetheilten läßt sich das Resultat voraus-sehen. Die beiden Schiffe fuhren vor dem Winde, bis das Foamwieder weit im Sterne lag, und Kapitän Truck entnahm aus seinenBeobachtungen, daß er sich ungefähr in der Höhe der Azoren be-fand. Zu einer dieser Inseln wollte er seine Zuflucht nehmen, wennihm anders nicht ein günstiger Zufall in den Weg kam; denn wei-ter nach Süden wollte er nicht fahren, es wäre denn, baß er abso-lut dazu gezwungen wurde. Als er am Abend des sechsten Tagesseine Entfernung berechnete, fand er, daß er zu Pico einen Anker-grnnd erreichen konnte, ehe cs der KciegSschaluppe möglich wurde,ihm nachznkommen, selbst wenn es nöthig wurde, das Schiff wiederin den Wind aufzuholen.
Aber die Vorsehung hatte es anders beschlossen. GegenMitternacht legte sich die Brise fast ganz, indem sie nur noch inseltenen Einzelnstößcn blieS, und als der Morgen dämmerte, meldeteder Offizier der Wache, daß Gegenwind eingetreten sei. Das nach-setzende Schiff war zwar noch immer sichtbar, aber glücklicherweiseso weit zurück und im Lee, daß man keinen Besuch der Boote zubefürchten hatte; die Mannschaft deS Montauk halte daher Zeit,die Vorbereitungen zu treffen, welche beim Aufspringen einer neuen