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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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mouth zurücktauen lassen, Sir George," sagte er;und ich weiß,Ihr liebt den Montauk zu sehr, als daß Ihr wünschen könntetihn so bald zu verlassen."

Hiezu sagte der Baronet bereitwillig ja und betheuerte, dasSchiff, auf welchem er sich befinde, liege ihm so am Herzen, daßer gerne tausend Pfunde in die Schanze schlagen wolle, wenneS nur nicht eingeholt werde. Der Meister drückte sein Wohlge-fallen über diese Gesinnungen aus und schwor, daß solche Pas-sagiere die Freude seines Herzens sehen.

Setzt Jemand seinen Fuß auf das Deck eines Schiffes, SirGeorge, so sollte es ihm von Stund an Heimath, Kirche, Weibund Kind, Onkel und Tanten sammt allem übrigen Ufergerümpelersetzen. Nur bei einer solchen Gesinnung kann man ein tüchtigerSeemann werden. So ist mir zum Beispiel das kürzeste Taugarnan Bord dieses Schiffes lieber, als die MarSsegelschooten oder derbeste Buganker irgend eines andern Fahrzeuges, wie überhauptdem Menschen sein eigener Finger oder seine Zehen theurer ist, alseine andere Person mit Haut und Haaren. Ich habe zwar sagenhören, man solle seinen Nächsten lieben, wie sich selbst; mir fürmeinen Theil aber liegt mein Schiff weit näher am Heizen, alsdas meines Nachbars oder das meines Nebenmenschen, oder über-haupt der Nebenmensch selbst, und ich denke wohl, wenn die Wahr-heit an'S Licht tritt, zahlt mich besagter Nebenmensch mit derselbenMünze wieder ans. Was mich betrifft, so liebe ich eine Sache,weil sic mir gehört."

Ein wenig vor Dunkel war der Schnabel deS Montauk gegenLissabon geneigt, als gedenke er in dessen Hafen einzulausen; abersobald sich der dunkle Punkt, welcher die Lage des Foam andeu-tete, im Nebel des Horizonts verloren hatte, ertheilte Kapitän TruckBefehl, zu vieren, und das Schiff legte auf einen westsüdwestli-chen Kurs an.

Die meisten Reisenden erwarteten mit Sehnsucht den nächsten