Neuntes Kapitel.
Der Mond erhob sich jetzt in voller Scheibe,
Von Wolken halb verhüllt. Still war der WindUnd spiegelgleich die Sec.
Italien.
Die meisten Passagiers stellten sich auf dem Decke ein, sobaldsie SaunderS wieder unter den Gläsern klappern hörten. DaSDämmerlicht war schon hell genug, um unterscheiden zn lassen, wasvorging; auch hatte der Wind umgeschlagen. Dieser Wechsel hatteerst vor zehn Minuten stattgefnnden, und die meisten Kajütenbe-wohner strömten fast in Masse die Treppen hinauf; denn Mr. Leachwar eben mit dem Umlegen der Raaen fertig geworden, um dieSegel der steif von Nordosten her blasenden Brise anzupaffen.Land war nirgends sichtbar, und der Mate hatte eben seine Ansichtdahin abgegeben, daß sie sich in der Höhe von Scilly befänden,als Kavitän Truck unter der Gruppe erschien.
Ein Blick nach den Masten und ein zweiter nach dem Himmelreichte zu, um den erfahrenen Meister in alle Geheimnisse seinergegenwärtigen Lage einzuweihen. Dann sprang er in das Tackel-werk hinauf, um in der Richtung des Lizard die See zu über-blicken, und ersah dort zu seinem großen Verdruße ein Schiff unterallem Tuch, das ziehen wollte, und mit Pappendem Lecsegel, daletzteres noch nicht hatte eingeholt werden können. Der Kapitänerkannte im Augenblick, daß es das verwünschte Foam war. Erpreßte die Lippen zusammen und erging sich in einem innerlichenFluche, den hier zu wiederholen wir mit unfern Begriffen vonSchicklichkeit nicht in Einklang bringen können.
„Bietet die Matrosen auf und schüttelt die Neffe aus, Sir," sagteer ruhig zu seinem Maten, denn er hatte sich« zum Gesetz gemacht,gerade dann die gelassenste Außenseite zur Schau zu stellen, wenn er