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werde — „so habt Ihr wohl die Güte, mir zu sagen, warum sichdas Land bei den jährlichen Wahlen so viele Mühe gibt und sogroßen Aufwand macht?"
„Ihr sprecht von den Wahlen, Sir? In welcher Weise könn-ten freie Institutionen gedeihen oder gehandhabt werden, ohne daßman sich beständig an das Volk beriefe — an diese einzig wahreQuelle der Gewalt?"
„Ich habe hiegege» nichts einzuwenben, Mr. Dodge," entgeg-nete der junge Mann lächelnd; „aber wozu eine Wahl? Wennein Mann so gut ist, wie der andere, so wäre ja eine Lotterie weitwohlfeiler, weit leichter nnd die Sache viel bälder abgemacht.Wozu eine Wahl — oder im Grunde auch eine Lotterie? Mankönnte ja den Präsidenten in der Weise wählen, welche die Perserbei ihrem König in Anwendung brachten — durch das Wieherneines Pferdes."
„Das wäre in der That eine außerordentliche VerfahrenS-meihode für ein einsichtsvolles und tugendhaftes Volk, Mr. Blunt;ich muß mir daher die Freiheit nehmen, zu bemerken, daß IhrEuch wahrscheinlich nur einen Scherz belieben ließet. Wenn Ihreine Antwort wünscht, so sollt Ihr sie unumwunden haben —durch einen derartigen Proceß könnten wir einen Schurken, einenDummkopf oder einen Verräther zum Präsidenten erhalten."
„Wie, Mr. Dodge? Ich hätte nicht von Euch erwartet,daß Ihr dem Lande ein solches Zeugniß beilegtet. Sind die Ame-rikaner also lauter Dummköpfe, Schurken oder Verräther?"
„Wenn Ihr viel in unsrem Lande zu reisen gedenkt, Sir, somöchte ich Euch rathen, Euch mit derartigen Aeußcrungen sehr inAcht zu nehmen, denn sie sind geeignet, Euch eine sehr allgemeineund unqualisizirte Mißbilligung zuzuziehe». Die Amerikaner sindaufgeklärt und frei, so daß ich wohl sagen kann, kein Volk aufErden verdiene weniger die von Euch genannten Beiwörter."
„Und doch folgt das Factum aus Eurer eigenen Theorie.