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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Seite
109
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versah.Da flattern bereits seine Leesegel, an denen wahrhaftigkein Mangel ist."

Der Kreuzer hatte in der That seine Leesegel, die sich infünf Minuten füllten, ansgeworfen und seinen Curs in einer Weisegeändert, daß er dem Montauk folgen konnte. Sein Zweck konntejetzt natürlich nicht länger bezweifelt werden, denn wie hätte manannehmen sollen, daß zwei Schiffe in der Dunkelheit einer solchenNacht einen so kühnen Schritt wagen würden, wenn sich nicht dieBewegungen des einen nach denen des andern richteten?

Mittlerweile begannen ängstliche Gesichter auf dem Halbdcckaufzutauchen, und bald sah man Mr. Dodge sich verstohlen unterden Passagieren umherschleichen, wie er da dem Einen in'S Ohr flü-sterte, dort einen Andern in die Ecke nahm und überhaupt ange-legentlich damit beschäftigt zu sepn schien, Ansichten über das Zweck-mäßige des Schrittes zu sammeln, welchen der Kapitän eben ein-geschlagcn hatte, obschon er in Wahrheit eher den Schein desWiderspruchs annahm, als er Andere vorbereitet fand, auf seineWünsche einzugehen. Sobald er übrigens eine hinreichende Anzahlvon Stimmen gesammelt zu haben glaubte, um einen Versuch zuwagen, zu welchem ihn bloS die Abneigung vor dem Schiffbrucheund vor einem wässerigen Grabe ermuthigcn konnte, lud er denKapitän zu einer Privatverhandlung in dem Staatsgemache ein,das von ihm und Sir George Templemore bewohnt wurde. Mr.Truck, der im Augenblick ohne Cigarre war, ging sehr bereitwilligdarauf ein, nur mit dem Unterschiede, daß er das venue, wie eSdie NechtSgelehrten zu nennen Pflegen, nach seinem eigenen Ge-laffe verlegte; denn kein Paketschiffer ist geneigt, eine Geschäfts-sache an einem andern Orte zu verhandeln.

Sobald die Beiden Platz genommen hatten und die Thüregeschlossen war, schneuzte Mr. Dodge behutsam das Licht, schauteumher, um sich zu überzeugen, ob sich in dem acht Fuß breitenund siebe» Fuß langen Raume kein Lauscher befand, und ging dann