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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Der arme Mann wie beklage ich ihn! Wenigstens ist ernie so glücklich gewesen, in Eurer Gesellschaft die Inseln des Co-merseeS und des Lago maggiore zu durchstreifen, oder die Wunderdes Pilti und des Vatikan zu studiren."

Wenn ich denn doch einmal Alles bekennen muß, so will ichEuch nur sagen, daß er einen ganzen Monat zu Fuß und in Bootenmit uns unter den Wundern des Berner Oberlandes umher und überden Wallenstädter See reiste. Dies fiel in eine Zeit, als wir Nie-mand bei uns hatten, als die gewöhnlichen Führer und den deutschenBedienten, den wir in London entließen."

Ware es nicht unschicklich, sich hinter Dienstboten zu stecken,so würde ich augenblicklich auf die andere Seite des Deckes hinüber-gehen und Eure gute Nannp ansfragen," entgegnete Mr. Sharpmit neckischem Drohen.Von allen Qualen ist die der Ungewiß-heit am peinlichsten zu ertragen."

Ich ertheile Euch volle Erlaubniß und spreche Euch frei vonallen Sünden dergleichen da sind, Achtungsmangel, Gemeinheit,Unverschämtheit, ungentlemanischcs Benehmen oder was immerfür ein Laster, mit welchem man ein derartiges Benehmen be-zeichnen konnte."

Diese furchtbare Liste von Eigenschaften könnte sogar die Neu-gierde der schlimmsten Stadtfraubase im Zaume halten."

Wenn dies der Fall wäre, so hätte sie eine Wirkung geübt,die ich nicht beabsichtigte. Ich wünsche, daß Ihr Eure Drohungin Ausführung bringt."

Doch wahrhaftig nicht im Ernste?"

In baarem Ernst. Benützt eine günstige Gelegenheit, umdie gute Seele als eine alte Bekannte anzureden; sie erinnert sichEurer wohl, und bei Eurer Fragefertigkeit wird sich leicht eingünstiger Anlaß ergeben, um den andern Gegenstand zur Sprachezu bringen. Inzwischen will ich die Blätter dieses Buches überblicken."

Aus dem Umstande, daß Eva zu lesen begann, bemerkteDie Heimkehr. 7