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„Liegt im Lee, Sir, und arbeitet sich so schnell wie möglichvorwärts."
„Steward!" klang es aus einer andern Kajüte.
„Sir."
Er trat jetzt hastig aus seiner Speisekammer, um deutlicherhören zu können.
„Unter welchen Segeln laufen wir?"
„Unter Bramsegeln, Sir."
„Wie steht der Schnabel?"
„West-Süd-West, Sir."
„Köstlich! Gibl's nichts Neues über die Korvette?"
„Rumpf im Lee nicht sichtbar, Sir, und auf unserer Vierung."
„Nachholpcrnd, he?"
„Ganz wie ein verkappter Kerl, Sir."
„Immer besser. Macht, daß Euer Frückstück einmal kömmt;ich bin so hungrig, wie ein Troglodyte."
Der ehrliche Kapitän hatte dieses Wort aus einer neuen Ab-handlung gegen den AgrarianiSmuS aufgegriffen, und da er wenig-stens in einem gewissen Sinne ein Freund von Orden war, soschmeichelte er sich damit, unter den Orden der Conscrvativen zugehören; oder mit andern Worten, er hielt viel auf jenen Grund-satz des schottischen Freibeuters, welcher sich in unsrer guten Mutter-sprache durch das Sprüchlein auSdrücken läßt: „behalte, was Duhast, und nimm, was Du kriegen kannst."
Jetzt fand in den Fragen ein Stillstand statt, und bald nach-her begannen die Passagiere einer nach dem andern sich in derKajüte einzufinden. Der erste Schritt, namentlich bei gutem Wet-ter, gilt fast unabänderlich dem Decke, und im Laufe einiger Mi-nuten hatte sich fast die ganze Gesellschaft des gestrigen Abendswieder in der freien Luft versammelt — ein Hochgenuß, welchennur diejenigen zu würdigen verstehen, welche wissen, was es unidie abgesperrte Atmosphäre eines gedrängtvollen Schiffes ist. Der