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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Steward," rief Mr. Dodge durch die Blenden seines Staats-Gemachs,wo sind wir?"

Im britischen Kanal, Sir."

Das hätte ich selbst errathen können."

Glaub'S gerne, Sir; denn Niemand versteht sich besser auf'SRathen und Vermuthen, als Mr. Dodge."

Aber in welchem Theile des Kanals befinden wir uns, SaunderS?"

Ungesähr in der Mitte, Sir."

Wie weit sind wir im Laufe der Nacht gekommen?"

Bon der PortSmouther Rhede bis hieher, Sir."

Mr. Dodge hatte jetzt genug, und der Steward, der sich nichterdreistet haben würde, irgend einem andern Kajütenpaffagier sobestimmte Antworten zu geben, fuhr gelassen fort, seine» Pfann-knchentaig anzurühren. Der nächste Angriff wurde von demselbenGemache aus durch Sir George Templemore geübt.

Steward, mein guter Freund, wißt Ihr vielleicht zufällig,wo wir sind?"

Gewiß, Sir; wir haben das Land noch vor Augen."

Kommen wir wacker vorwärts?"

Allerliebst, Sir," entgegnete er, einen gezierten Nach-druck auf das erstere Wort legend und damit bekundend, daß indem ernst aussehenden Mulatten doch ein wenig Schelmerei stecke.

Und die Kriegsschaluppe, Steward?"

Gleichfalls allerliebst, Sir."

Jetzt ließ sich ein Scharren des Pantoffels in dem Staatsge-mach vernehmen, und es folgte eine Stille. Dann that sich Mr.Sharps Thüre um einen oder zwei Zoll auf, und durch den Spaltgingen nachstehende Fragen hervor:

Ist der Wind günstig, Steward?"

Hat ganz seinen Charakter, Sir."

Wollt Ihr damit sagen, daß der Wind günstig sey?"