Druckschrift 
21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
76
Einzelbild herunterladen
 

76

Dies streift ein Bischen an'S Launenhafte. Dennoch schmei-chelt Ihr Euch mit allzuviel Sicherheit, denn Ihr seyd außer mei-nem Vater, mir selbst und dem Ehrenmanne, dem Ihr alle Schlau-heit geraubt habt, welche, wie ich glaube, in seinem Namen lag noch einer weiteren Person bekannt."

Um'S Himmels willen, wer kann diese sehn?"

Der würdigen Nanny Sidlcy, meiner ehemaligen Wärterinund nunmehrigen komme äe vlinmbro. Kein Wehrwolf war jewachsamer auf ein ihm anvcrtrauteS Pfand, als die treue Nannyauf das ihrige, und es wäre vergebliche Hoffnung, annehmen zuwollen, daß sie sich nicht Eurer Züge erinnerte."

Aber die Wehrwölfe schlafen bisweilen bedenkt doch, wieviele in diesem Zustande überwältigt wurden."

Eva lächelte, aber schüttelte den Kopf. Sie wollte Mr. Sharpeben die Versicherung geben, daß er sich in Betreff dieses Punktesmit einem eitlen Wahne trage, als ein Ausruf der Gouvernantinihrer beiderseitigen Aufmerksamkeit eine andere Richtung anwieS.Auch hatten sie keine Zeit, ihr Gespräch wieder aufzunehmen, dennMademoiselle Viefville wandte sich jetzt an sie und sagte hastig infranzösischer Sprache:

Ich versichere Euch, meine Liebe, ich würde Monsieur seinerSprache nach für einen Landsmann gehalten haben, wenn er nichteben erst einen schlimmen Verstoß gemacht hätte."

Darf ich fragen, worin dieser Verstoß besteht, damit ich ihneiligst verbessern kann?" entgegnete Mr. Blnnt.

Monsieur, Ihr sprecht viel zu vollkommen, zu grammatika-lisch für einen gebornen Franzosen und erlaubt Euch nicht die Frei-heiten, zu welchen sich diejenigen berechtigt fühlen, die über ihrEigenthum schalten. Der Fehler liegt in der allzugroßen Cor-recthcit."

Sie kann allerdings leicht zum Fehler werden, und ich dankeEuch für den Wink, Mademoiselle; aber da ich jetzt nach einem