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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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»Ich bin hierüber eben so erfreut, als schmerzlich berührterfreut, weil ich mir schmeicheln darf, daß ich an Euren Blickennicht vorüberging, wie die gewöhnliche Heerde von Menschen, welchedem Andenken nicht einmal die Spuren ihrer Gesichtszüge zurück-lassen; aber auch schmerzlich berührt, mich in einer Lage zu finden,die Ihr, wie ich fürchte, für ungemein lächerlich halten werdet."

Oh, man darf kaum wagen, aus den Handlungen jungerMänner oder auch junger Frauenzimmer zumal in einem sooriginellen Zeitalter, wie das unsrige ist derartige Folgerungenzu ziehen. Im Ganzen kam mir nichts ungereimt vor, als dieVorstellung, und auch diese habe ich fast wieder vergessen, weil in-zwischen so viele noch ungereimtere Dinge vorgingen."

Und der Name?"

Hat zuverläßig Schneide. Wenn ich nicht irre, so begnügtetIhr Euch während Eures AufenihaltS in Italien, denselben EuremBedienten führen zu lassen. Ich vermuthe übrigens, Ihr habtes für nöthig gehalten, oap-ü-gie bewaffnet zu gehen, nachdemIhr Euch einmal entschlossen hattet, unter ein Volk zu gehen, dasum seiner Schlauheit willen so im Rufe steht wie die VankeeS."

Beide lachten leicht hin, als ob ihnen der Scherz in gleicherWeise Vergnügen mache, worauf der Gentleman wieder aufnahm:

Ich hoffe aber aus dem Grunde meines Herzens, daß Ihrmein Inkognito aus keiner ungebührlichen Triebfeder ableitet."

Sie ist vermuthlich dieselbe, welche so viele junge Männerveranlaßt, von Nom nach Wie» oder von Wien nach Paris zueilen dieselbe, welche einen bestimmt, das Vis a vis zu ver-kaufen und eine Dormeuse zu kaufen die Freunde von Heutezu kennen und fie morgen wieder zu vergessen oder mit einemWorte, hundert andere Dinge zu thun, die sich aus keinem anderenBeweggrund erklären lassen."

Und dieser Beweggrund?"

Ist einfach Laune."