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letzten vierzig Jahre gelehrt hat, in allen Fällen einer Berührungmit englischen Flottenofsicieren dem Busen eines jeden amerikani-schen Matrosen aufs Tiefste eingepflanzt. Wir sagen, unter dererwähnten Bedingung würde Kapitän Truck den Passagier RobertDavis bereitwillig seinem Schicksal überlassen haben, um mit demschönen jungen Manne, der noch immer in dem Boot stand, eineFlasche auSstechcn zu können; so aber war er zu ost in Londongewesen, um nicht zu wissen, wie der Engländer den amerikanischenCharakter anzuschlagen pflegt. Namentlich kannte er unter Anderemwohl die Ansicht, die auf den britischen Inseln allgemein ist —daß sich nemlich durch Geld mit Binder Jonathan Alles auSrichtenlasse: eine Meinung, bei welcher man sich auf das angeblicheSprüchlein Christophe'S beruft, „wenn in der Höste ein Sack mitKaffee läge, würde sich ein Pankee auffinden lassen, der ihn hcr-ausholte." Der Kapitän des Montauk war so gut ein Freund voneinem rechtmäßigen Gewinn, als ein Anderer, zugleich aber aucheitel auf den Ruf seiner Landsleute, namentlich weil er gefundenhatte, daß die Paketboote an Geschwindigkeit alle übrigen Kauf-fahrer überboten; dazu kam noch, daß er stolz alle diejenigen Eigen-schaften zu verfechten pflegte, welche Andere den Amerikanern ab-zusprechen geneigt waren.
Kapitän Truck hatte diesen Borschlag oder vielmehr dieses An-sinnen kaum vernommen, als er, statt darauf einzngehcn, bloS mitförmlicher Höflichkeit seinen Hut lüpfte und dem Andern kalt „guteNacht" wünschte. Dies brachte die Angelegenheit mit einemmalezu einer Krisis, denn der Kutter hob jetzt sei» Steuer und machteden Versuch, an die Seite des Schiffes zu kommen. Aber dieBrise hatte sich stätig gesteigert, die Windstöße waren mit demBorrücken der Nacht kräftiger geworden, und die Feuchtigkeit desAbends verdichtete wie gewöhnlich das Tuch der oberen Segel ineiner Weise, daß die Geschwindigkeit des Schiffes beträchtlich er-höht wurde. Bei dem Beginn des Gesprächs hatte das Boot dem