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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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ivenn sie auch bisweilen einen Fehler begeht, so zeigt sie sich stetsbereit, das Unrecht wieder gut zu machen."

Könnt nicht Ihr etwas in der Sache thun?" sagte Evaunwillkührlich in halbem Flüstern zu Mr. Sharp, der an ihrerSeite stand.

Der Mann sah betroffen auf, als er diese plötzliche Berufungvernahm, und ließ einen Blick voll Ausdruck nach dem Mädchentzingleiten. Dann lächelte er und trat den Hauptpersonen näher.

In der That, Herr Attorney," begann er,ich muß ge-stehen, daß mir die Sache etwas unregelmäßig vorkommt. Ichsehe durchaus nichts von der gewohnten Ordnung und eS dürstendeshalb unangenehme Folgen zu besorgen seyn."

Wie meint Ihr dies, Sir?" unterbrach ihn Seal, der dieUnwissenheit des Sprechers mit einem Blicke zu ermessen suchte.

Je nun, unregelmäßig in der Form, wenn auch nicht demGrundsätze nach. Ich weiß, daß das Habens 6orpus ein höchstwesentlicher Punkt ist, und daß das Gesetz seinen Gang nehmenmuß; aber in der That, hier scheint mir ein wenig unregelmäßiggehandelt zu werden um den Vorgang nicht mit einem härterenAusdruck zu bezeichnen."

Mr. Seal benahm sich, wenigstens dem Anscheine nach, ach-tungsvoll gegen diese neue Berufung, denn er fühlte, daß sie voneinem Manne ausging, der ihm weit überlegen war, obschon erdem Wesen derselben keine Berücksichtigung schenkte, da sie, wie erinstinktartig bemerkte, aus einer tiefen Unbekanntschast mit demFalle hervorging. Mr. Blunt gegenüber fühlte er sich jedoch weitbefangener, denn das ruhige Benehmen dieses Gentleman deuteteauf mehr Selbstvertrauen und eine größere praktische Rechtskenntniß.Dennoch fügte er, um die Ausdehnung von dem Wissen des An-deren und die Kraft seiner Nerven zu erproben, in gebieterischemund drohendem Tone bei:

Ja die Frau soll sich immerhin ein Habens Vorxus-DekretDie Heimkehr. 3