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Die Aufregung und die Angst der Gattin waren fast zu viel fürdie Klugheit des jungen Mannes, der eine hastige Bewegung nachihr hin machte, obschon ihn die kräftige Faust eines Reisegefährte»noch zeitig genug zurückhielt, um eine Entdeckung zu verhindern.ES ist ausfallend, wie viel sich aus kleinen Umständen entnehmenläßt, wenn der Geist schon ein Schlagwort für den Gegenstand hat,und wie oft Zeichen, die so klar sind, als der Helle Tag, übersehenwerden, wenn kein Argwohn vorhanden ist oder die Gedanken einefalsche Spur verfolgen. Der Attorney und der Polizeidiener warendie einzigen Anwesenden, welche die Unbesonnenheit deS jungenMannes nicht bemerkt und deshalb ihn auch nicht erkannt hatten.Die Frau zitterte dermaßen, daß ihr die Beine fast den Dienstversagten; aber während sie einen sichenden Blick auf ihren vor-schnellen Gatten warf, damit er doch seine Fassung bewahre, ge-lang eS ihr, die eigene Angst zu überwinden. Dem Befehle ge-horsam, näherte sie sich dem Pollzeimann mit einer Festigkeit, wiesie ihr nur durch die innige Liebe einer Gattin eingeflößt werdenkonnte.
„Wenn sich der Mann nicht selbst auSlicfern will, werbeich genöthigt seyn, statt seiner die Fra» an'S Land schaffen zulassen," bemerkte der Attorney kalt, indem er eine Prise Schnupf-taback nach einer Nase führte, die in Folge einer beharrlichenBenützung deS Krautes bereits eine Safranfarbe zur Schautrug.
Dieser unheildrohenden Erklärung folgte eine Pause, und diePassagiere legten ihre schmerzliche Theilnahme an den Tag, da jetztkeine Hoffnung mehr sür die Berfolgten vorhanden zu seyn schien.Die Frau ließ ihr Haupt auf die Kniee sinken, denn sie hatte sichauf einen Koffer hingeworfen, um nur die Verhaftung ihres Gattennicht mitansehen zu müssen. In diesem Augenblicke ließ sich ausder Gruppe auf dem Halbdeck eine Stimme vernehmen: