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„Robert Davis!" wiederholte» zwanzig Stimmen, darunterauch die des Gerufenen selbst, welcher nahe daran war, durch dasNebermaß seines Eifers die Entdeckung des Geheimnisses herbei-zuführen. Rufen war übrigens leicht — wenn nur Jemand daraufgeantwortet hätte.
„Kannst Du mir sagen, wer hier Robert Davis heißt, kleinerMensch?" fragte der Polizeimann schmeichelnd einen hübschen blond-lockigen Knaben von nicht über zehn Jahren, der sich neugierigunter die Zuschauer gemischt hatte. „Wenn Du mir den RobertDavis zeigst, will ich Dir ein Sechspencestück schenken."
Der Knabe hätte wohl Auskunft ertheilcn können, that aber,als ob ihm die fragliche Person unbekannt sey.
,,6'est an esprit äe evrps aämirable!" rief Mademoiselle Bief-ville; denn das Interesse für die Scene hatte fast Alle zusammen-geführt, diejenigen ausgenommen, welche in der Nähe des GangesSchiffsdienst hatten, „veoi sst äolioioux; der Knabe ist ein Bürsch-iein zum Auffreffen."
Was übrigens die Sache noch sonderbarer oder in der Thatabsolut possierlich machte, war der Umstand, daß wie durch eineArt von Zauberschlag verstohlen ein Geflüster sich unter den Zu-schauern verbreitete, welches so schnell die Runde machte, daß derAttorney und der Polizeidiener die einzigen zwei Personen ans demDecke waren, denen der aufgesuchte Mann unbekannt blieb. So-gar die Kinder griffen den Schlüssel auf, obschon sie schlau genugwaren, ihre natürliche Neugierde nur durch verstohlene Blicke, die zukeiner Entdeckung führen konnten, zu befriedigen.
Unglücklicherweise kannte der Attorney die Familie der jungenFrau gut genug, um sie in Folge einer allgemeinen Ähnlichkeitausfindig machen zu können, um so mehr, da sie durch das blaffe Ge-sicht und eine fast unbewältigbare nervöse Aufregung auffallend genugwurde. Er machte den Beamten auf sie aufmerksam, und dieser befahlihr vorzutreten — ein Geheiß, über das sie in Thränen ausbrach.