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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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ab, obschon sie vielleicht Sir George Templemore und Mr. Dodge soruhig wie Thiere in einer Menagerie oder wie Geschöpfe, die siedurchaus nichts angingcn, gemustert haben würde.

Sie sind in der That Engländer," bemerkte Mr. Efsinghamruhig,und ohne Zweifel auch gebildete Engländer."

Der Nächste scheint mir ein Festländer zu sehn," antworteteMadam Viefville, die sich nicht, gleich Eva, bewogen gefühlt hatte,den Blick abzuwenden;er ist snmai'8 ^nxlais."

Eva ließ wider Willen einen verstohlenen Blick Hinübergleitenund deutete mit dem angeborenen Scharfblicke eines Weibes an,daß sie zu demselben Schluffe gekommen sey. Die beiden Fremdenwaren schlanke, entschieden gentlemanisch anSsehende junge Männer,so daß sie wohl unter allen Umständen Beachtung finden mußten.Der Eine, welchen der Kapitän als Mr. Sharp anredetc, war noch sehrjung, wie sein blühendes Gesicht bekundete, und hatte lichte Haare;dagegen zeigte das Antlitz des Anderen einen edleren und ausdrucks-volleren Schnitt, und Mademoiselle Viesville meinte in der That, siehabe nie ein süßeres Lächeln gesehen, als das, womit er den Gruß aufdem Decke erwiederte. Allerdings lag auch mehr als der gewöhn-liche Stempel eines feinen Umgangtons und die entsprechende Mimikdarin, denn die Beobachtern! glaubte in dem Lächeln des FremdenSinnigkeit und wohl gar einen Anfing von Schwermuth lesen zukönnen. Sein Gefährte benahm sich anmuthig und ganz nach denRegeln des guten Tons; indeß lag doch in seiner Haltung wenigervon der Seele des Mannes, da sie eher auf die gesellschaftlicheKaste hindeutete, zu welcher er gehörte. Diese Unterscheidungenmögen dem Leser für die Umstände doch als gar zu fein gehaltenerscheinen; aber Mademoiselle Viefville hatte ihr ganzes Leben inguter Gesellschaft und in einer Stellung verbracht, in welcher Beob-achtung und Urtheil namentlich die Beobachtung dcS andern Ge-schlechtes für fie sehr nöthig wurden.

Jeder der Fremden hatte einen Diener bei sich, und während