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stets mit einem Gefühl, das fie von Kindheit an würdigen gelernthatte — als die Ankunft eines andern Bootes die gemeinschaftlicheAufmerksamkeit nach dem Gauge hinlenkte. Ein Ausruf des dienst-thuenden Offiziers hatte den Kapitän nach dem Geländer geführt,und sein Befehl, „das Gepäcke von Mr. Sharp und Mr. Bluntheraufzuschaffen", wurde von Allen in der Nähe deutlich vernommen.
„Jetzt kommen los inäixenes", flüsterte Mademoiselle Biefvillemit der gespannten Aufregung, welche bei dem zarteren Geschlechteine lebhafte Erwartung zu bekunden pflegt.
Eva lächelte, denn es gibt Lagen, in welchen Kleinigkeiten dasInteresse wecke» helfen, und das Wenige, was bis jetzt vorgegangenwar, hatte dazu gedient, die Neugierde der ganzen Gesellschaft zuerregen. Mr. Effingham hielt es für ein günstiges Anzeichen, daßder Meister, der alle seine Passagiere schon in London kennen gelernthatte, den neuen Ankömmlingen bis an die Laufplanke entgegenging;denn eine Bootslast ordinären Halbdecksvolks war einen Augenblickzuvor an Bord gekommen, ohne von ihm größerer Berücksichtigungals einer allgemeinen Verbeugung und des gewöhnlichen Befehlszu Empfangnahme ihrer Effekten gewürdigt zu werden.
„Die Zögerung deutet auf Engländer," konnte der spöttischeJohn eben noch einwerfen, ehe die stumme Vorbereitung an derPlanke durch das Erscheinen der neuen Ankömmlinge unterbrochenwurde.
Mademoiselle Viefville's ruhiges Lächeln deutete, als die beidenReisenden auf dem Deck erschienen, auf Beifall, denn ihr geübterAuge erkannte auf den ersten Blick, daß die Ankömmlinge ohneFrage Männer von Bildung waren. Die Frauen haben in ihrer Artfür den geselligen Berkehr einen viel reineren Sinn und lernenschon vermöge ihrer Erziehung weit feiner zu unterscheiden, als dieMänner; Eva wandte daher, sobald sie einen Blick der Neugierdeauf die beiden Männer geworfen hatte, gleich einer wohlerzogenenjungen Person in einem Besuchszimmer, unwillkührlich ihre Augen