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Ihr Gepäck aus dem Bovte herausgeschafft wurde, verfügten sie sichin Begleitung des Kapitäns mehr nach dem Hinterschiffe in dieNähe des Sturmhäuschens. Jeder Amerikaner, der mit der Weltnicht sehr bekannt ist, scheint von einer wahren Manie des Vor-stellens besessen zu scyn, und Kapitän Truck machte keine Aus-nahme von dieser Regel; denn obschon ein tüchtiger SchiffS-befehlshaber, der die Etikette des Halbdecks auf ein Haar hinverstand, gerieth er doch augenblicklich in'S blaue Wasser, so-bald sich'S um Feinheit des Benehmens handelte. Er gehörle zujener Schule von Elegants, welche meinen, es zeuge von guterBildung, wenn sie miteinander ein Glas Wein trinken oder eineVorstellung an den Mann bringen können; denn es überstieg ganzseine FaffungSgabe, daß diese beiden Akte ihren besonderen Nutzenhaben könnten und daher nur bei besonderen Gelegenheiten benütztwerden sollten. Dennoch war der würdige Schiffsmeister, der seinLeben ohne vorläufige Kenntniß der Gebräuche in der Back begon-nen und den Satz, daß „das Benehmen den Mann mache," imengsten Sinne des Wortes genommen hatte, gar eifrig in dem,was er für feine Bildung hielt, und darunter gehörte zuvörderstdas Vorstellen, weil seiner Ansicht nach die Passagiere sich nichtwohl fühlen konnten, wenn sie sich nicht gegenseitig kannten; übri-gens brauchen wir kaum zu sagen, daß diese« Benehmen unter derbesseren Claffe von Reisenden gerade das Gegentheil von der beab-sichtigten Wirkung zur Folge hatte.
„Ihr seyd bereits miteinander bekannt, Gentlcmen?" fragteer, als er mit den Beiden in die Nähe des Sturmhäuschens kam.
Die beiden Reisenden versuchten, sich die Miene des Interesseszu geben, während Mr. Sharp obenhin bemerkte, sie hätten sicherst im Boot zusammengesunden. Dies war eine gar lieblicheKunde für Kapitän Truck, der keinen Augenblick zögerte, die Ge-legenheit bestens zu benützen. Er blieb vor seinen Begleitern ste-hen und machte mit einer feierlichen Schwenkung der Hand die