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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Lessen äußeres Benehmen eben so gleichförmig war, wie seine Ge-mülhsstimmung, obschon auch er sich durch umfassende WeltkenntnißauSzeichucte.

Die beiden Gentlemen hatten sich am 1. October, ihremfünfzigsten Geburtstage, in dem nach New»Vork bestimmten Packet-boote eingeschifft: denn ihre Ländereien und Familienbesitze lagenin dem Staate des gedachten Namens, in welchem sämmtliche bereitsaufgeführte Personen das Licht erblickt hatten. Die Kajüten-Paffa-giere der Londoner Packetschiffe pflegen sonst nicht in den Dockenan Bord zu gehen; aber Mr. Essingham wie wir den Vaterim Allgemeinen bezeichnen wollen, um ihn von dem Hagestolz Johnzu unterscheiden hatte sich als alter, erfahrener Reisender vor-genommen, schon im glatten Wasser seine Tochter mit den cigen-thümlichen Gerüchen eines Schiffes vertraut zu machen, um siegegen die Seekrankheit zu schützen, obschon sich zuletzt herausstellte, daß sie auffallendcrweise keine Disposition für dieses Leidenhatte. Sie waren daher schon drei Tage an Bord, als daS Schiffvor Portsmouth Anker warf dem Punkte, wo die übrigen Rei-senden an demselben Tage, an welchem wir unsere Erzählungbeginnen, sich einzufinden hatten.

Eben damals lag der Montauk mit drei gelösten Marssegeln,aufgegeiten großen Segeln und mit allen jenen Zeichen der Vor-bereitung, welche den Landbewohner so sehr verwirren, obschon sieder Matrose so gut versteht, als nur Worte etwas auszudrückenvermögen, etwa eine Stunde vom Lande ab auf windstillem Grundevor einem einzelnen Anker. Der Kapitän hatte nichts anderesmehr zu thun, als die Passagiere an Bord zu nehmen und seineFleisch- und Gemüsevorräthe zu erneuern Dinge, an die manauf dem Lande so gewöhnt ist, daß man selten anders daran denkt,als wenn man sie vermißt, obschon sie während einer Fahrt vonmehreren Wochen eine große Bedeutsamkeit gewinnen. Eva hatteihre drei Probetage sehr nützlich verwendet, da sie, mit Ausnahme