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20 (1845) Die Heidenmauer : eine Rheinsage
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Sitze eiliiiahmeii,und eS ist Schade, daß nicht Aste, welche dieKulte tragen, diese erfreulichste Eigenschaft ihres heiligen Amtesgleich gut begreifen. Es würde dann weit weniger Streit in derWelt geben, und wir, die wir in den Vorhäfen des Tempels an-beten, dürsten uns weniger mit Zweifeln quälen über diejenigen,welche den Vorhang lüften."

Als mich mein Oberer mit dem gegenwärtigen Aufträge nachDürkheim schickte, Hostie ich nicht, mit Dir über priestcrliche Pflich-ten verhandeln zu müssen, Herr Graf," lautete die milee Antwortdes Mönchs, der sich wenig an die schlauen Complimente des An-dern kehrte.So habe ich also das Schloß und den Rath als Ein-heit zu betrachten?"

Dem Herzen, der Gestnnung und den Interessen nach ichkönnte auch die Rechte und die Souverainetät beifügen, denn nun dieganze Frage in Betreff der Abtei bereinigt ist, hat das alte, welt-liche Regiment wieder Platz gegriffen. Drücke ich darin eure An-sichten aus, meine lieben Bürger?"

Hum!" brummte Heinrich Frei vor sich hin.

Die klebrigen neigten die Häupter, obschon es mit sehr be-denklicher Miene und in einer Weise geschah, wie eS wohl bei Leu-ten der Fall ist, die durch Neberraschung verwirrt sind. Emichschien jedoch vollkommen zufrieden zu s,yn.

Es ist von keinem großen Belang, wer hier herrscht, sintemaldas Unrecht, das gegen Gott und unsre Brüderschaft verübt wurde,von denen wieder gut gemacht werden muß, die es begangen haben.Hast Du das Sendschreiben der Abtei geprüft, Herr Bürgermeister,und bist Du mit Deiner Antwort fertig?"

Es ist gebührend geschehen, hochwürdiger Arnolph, und hierist unsere Erwiederung. Was Euer Schreiben betrifft, so ist unsereWohl erwogene Ansicht, daß es schön und in sehr gelehrtem Lateinabgefaßt ist, wie eS einer so weil berühmten Brüderschaft ge-bührt. Wir müssen dies um so mehr anerkennen, da sie in letzter