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den Blick auf seinen Nachbar weiter gehen ließ, wie eS gewöhnlichzu geschehen pflegt, wenn man eine derartige Nutzanwendung nichtauf sich selbst beziehen mag. Das Häuflein an der Thüre zog sichum einen Schritt zurück, drehte neugierig die Köpfe und ließ seineBlicke eben so ausdrucksvoll umhergleiten, als dies gerade vorherdurch seine Oberen geschehen war.
„Wir haben Delinquenten, junge, gedankenlose Galgenstricke,welche mit ihrem Lärmen und Schwänkemachen die Stadt dermaßenärgern, daß es wohl am Ort wäre, sic die Ruthe der Kirche fühlenzu lasten —" deutete die zitternde Stimme des alten Wolfgang an.
„Mit solchem Volk wird sich der heilige Benedict nicht zufriedengeben," fuhr der Bürgermeister derb heraus. „Er muß seßhafteMänner haben, die in einiger Achtung stehen, oder die Sache wirdeinem glücklichen Schluffe so fern als nur je liegen. Was meinstDu, ehrlicher, patriotischer Dieterich?— Du hast eine Constitution,die etwas ertragen kann, und ein Herz von Eisen."
„Tausend Sechsundzwanziger!" entgegnete der Schmied, „ihrkennt meine Gebresten nur wenig, wohlweise Herren, wenn ihrnur Halbweg glaubt, daß ich etwas der Art durchmachen könne. Ichleide an schwerem Alhem, der mich nur in Ruhe läßt,' wenn ichan der Hitze meines EffenfeuerS stehe, und auf einer Wanderungwird mir das Herz so mürb wie eine Feder. Auch habe ich Weibund junges Volk, die über meine Abwesenheit wehklagen würden,und außerdem bin ich nicht gut genug geschult, um ein Gebet mehrals sechs bis zehnmal des Tags wiederholen zu können."
Diese Ausflucht schien einen wohlweisen Raih durchaus nichtzu befriedigen, da er nach demselben Principe, welches man unterallen Böllern und in allen Gemeinschaften findet, den Rückblickauf die früheren Dienstleistungen des Handwerkers für eine Art vonBerechtigung nahm, ihm noch mehr aufzulegen.
„Für einen Mann, der unserer guten Stadt stets so sehr zuWillen war, ist dies ein sehr unpassender Vorwand," entgegnete