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zu unterziehen als ich. Man räumte dadurch zu augenscheinlichseinen Fehler ein und gäbe zugleich stillschweigend die Erklärung,daß man sich auf unser Wort nicht verlassen könne."
Diese Phrase, welche lange in Heinrichs Innern gekämpfthatte, fand ein vernehmliches Echo unter allen denen, welche durchihre Stellung und ihre Jahre möglicherweise Ansprüche auf dieAuszeichnung hatten, unter die Eilf gezählt zu werden. Jederderselben brachte jetzt ein paffendes Sprüchlein über den Werthder Ehre und über die Nothwendigkeit an, si^h nicht so sehr herab-zuwürdigen, damit nicht etwa die Reputation der Stadt Noth leide.Emich hörte kaltblütig zu, denn ihm konnte es gleichgiltig seyn,wie sehr auch die Bürger in Angst geriethen, da ihre Furchthöchstens dazu diente, sie zu veranlassen, nur um so eifriger beiseinem Einfluß und seiner Macht eine Stütze zu suchen.
„Du hast also die Bedingungen zurückgcwicsen?"
„Wir haben noch nichts gethan, Herr Graf, wohl aber, wiebereits gesagt, vieler und angelegentlicher Erwägung gepflogen.Ich bin der Meinung, das Gold und die Geiseln werden nurschlechten Beifall unter uns finden. Wir sind übrigens friedliebendeBürger, denen es um Ruhe und ehrlichen Erwerb zu thun ist,und ehe wir die Pfalz in diesem verstörten und unsicher» Zustandebelassen, wollen wir lieber in unserer Antwort nicht so gar kurz sein,wenn sich anders die Sache durch einige Wallfahrten und Büßungenbereinigen läßt. In vielen Dingen theile ich zwar zur Hälfte dieAnsichten des Bruders Luther; aber es wäre doch gut, sogar diebloße Möglichkeit einer Verdammniß zu umgehen, um so mehr, dasich die Sache vielleicht durch einige wunde Füße und etliche Strie-men auf den Leib abthun läßt, die, wenn man's geschickt einleitet,der Bürgerschaft nicht sonderlich Weh thun."
„Bei dem Stammbaume meines Hauses, vortrefflicher Heinrich,Du bist ganz das Echo meiner Gedanken. Der Prior ist ein Mannvon Herz, und die Sache soll schleunigst bereinigt werden, UebrigenS