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licherweise kann man mir keine andere Absicht zur Last legen), wieein christlicher Altar umgeflürzt und ein Haufen geschorener Mönchein die Welt hinaus geschickt wird, als wären sie weiter nichts, alseine Bande entlassener Söldlinge!"
„Bei den heiligen drei Königen, Vetter, Deine Vergleichungist nicht übel angebracht; denn gleich entlassenen Söldnern sind sieabgezogen, um in einer neuen Gestalt die Gesellschaft auSzubeu-te». — Schone den Engel meines Großvaters, guter Schmied,"rief Emich sich selbst unterbrechend; „wenn das Bild irgend eineTugend hat, so dient sie dem Besten unseres Hauses."
Dietrich that dem aufgehobenen Arme Einhalt und lenkte denbeabsichtigten Schlag nach einem anderen Gegenstände. Der Mar-mor splitterte in großen Stücken bei jedem Ausfallen des Hammersumher, und die Anführer fanden es bald nöthig, sich zu entfernen,um dem wilden Treiben der entflammten Menge auszuweichen.
Das Schicksal der weit berühmten und so lange gestandenenKlostergebäude war nun nicht länger zweifelhaft. Ein Grabmalfiel nach dem andern; die Monumente wurden verstümmelt, dieAltäre umgestürzt, die Kapellen geschleift, und AAeS, was mög-licherweise der verheerenden Einwirkung des Feuers nur im minde-sten widerstehen konnte, erlitt so unauslöschliche Beschädigungen, daßeine Wiederherstellung schwer, wo nicht unmöglich war.
Während dieses wilden Treibens griff der Brand immer weiterum sich: denn man weiß ja, daß das wilde Element, welches dieVerwüster zu Hülfe gerufen hatten, stets rasche Arbeit macht. Diemeisten Schlafgemächer, Küchen und Außengcbäude waren, so weites das Material zuließ, unwiederbringlich verzehrt, und man sahwohl, daß die große Kirche sammt ihren Anbauten nun bald keinObdach mehr geben konnte.
Emich und seine Begleiter befanden sich noch in der Gruft,als ein Schrei an ihre Ohren schlug, welcher Alles in Hörweitezum Rückzuge ermahnte, damit die Flammen nicht auch unter den