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berpfennig Trinkgeld und ließ sie den Staub des Jägerthals iirschweren Zügen unseres Weins aus der Ebene hinunterspülcu."
„Recht so, zwischen Freunden darf, wo sich'S um Höflichkeitenhandelt, keine knauserige Zurückhaltung stattfinden," entgegneteEmich, sich von seinem Sitze erhebend. „Hast Du Dich unter denDürkheimer Jünglingen noch nicht um einen Schwiegersohn umge-sehen, Bürgermeister, der Deinem Alter zur Stütze werden könnte?Meta steht bereits in den Jahren, in welchen die Mädchen gerneWeiber werden möchten."
„Die Dirne weiß wohl, wie alt sie ist, und das Spähen nacheinem paffenden Gatten hat mir schon manche väterliche Sorge ge-macht. Ich maße mir zwar nicht an, über unsere Lagen und un-sere frühere Lebenszeit in achtungswidriger Weise Vergleichungenanstellen zu wollen, Herr Graf; aber in allem, was auch derGroße mit dem Kleine» gemein hat, scheint mir heutigen Tags dieJugend nicht mehr zu seyn, was sie in unseren Zwanzigen war."
„Die -Pfaffen sind daran Schuld, Bürgermeister; es steckt zu-viel von Rom in unser» Gesetzen und Gewohnheiten. Gott behütemich! als ich zum erstenmal im Hof drunten ein Roß bestieg, hätteich über dis Klosterthürme wegspringen können, wenn sich ein Bene-diktiner unterstanden hätte, das Kunststück untersagen zu wollen."
„Das wäre ein Mirakel gewesen, welches dem der Entstehungihrer Klostermauern wenig nachgegeben hätte," antwortete Heinrichmit einem Gelächter über den hohen Flug seines Gefährten, indemer zugleich achtungsvoll aufstand, weil es dem Grafen zuvor beliebthatte »"dieselbe Haltung einzunehmen. „Diese Bcnedictiner sind sehrgleichgültig gegen ihren Bortheil, denn sonst würden sie den That-bestand jenes Wunders noch eben so steif und fest behaupten, wiein unfern jungen Tagen."
„Und was spricht man jetzt in Dürkheim von der Sache?"
„Je nun, man behandelt sie eben wie die übrigen bestrittenenGegenstände. Seit der Mönch Luther so viel Lärm gemacht hat.