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von der Regel zu trennen, oder auch nur die richtige Vorstellungvon natürlichen Ereignissen aufzufaffen und mit sich fortzunehmen— namentlich aber die Gabe zu besitzen, dergleichen Resultatefaßlich und mit buchstäblicher Treue aufzuzeichnen — Alles dießfordert ein Zusammenwirken von Zeit, Gelegenheit, Vorkenntniffenund natürlicher Fähigkeit, wie es nur selten einem einzelnen Indi-viduum zu Statten kommt. Man geht an das Geschäft mit tiefgewurzelten Ansichten, die gemeiniglich nicht weiter als Vormtheileund entweder das Resultat der Politik, oder ein Ergebniß der vorge-nannten Schwierigkeiten sind, und geht auf seinem Wege fort, nurdem, was man selbst erwartet, ein bereitwilliges Ohr leihend, indemman dann sein Vergnügen zu jener Art von Entzücken verkümmert,das wohl ein beschränkter Kopf fühlt, wenn er dem folgen kann,was ihm durch überlegene Geister vorgezeichnet wurde. Die an-erkannten Eigcnthümlichkeiten eines jeden Volkes sind augenfälliggenug; er sieht daher in den gewöhnlichsten Thatsachen ein be-kräftigendes Zeugniß, glaubt fest an die Worte seiner Führer undbildet sich ein, daß alles Verborgene nach Maßgabe des Naheliegendenbeurtheilt werden müsse. Für einen solchen Reisenden übt die Zeitvergeblich ihr Werk an Menschen und Dingen, denn er modeltseinen Glauben nach der Ansicht, die zuletzt in seiner Sekte galt,und unterwirft sich dabei einem EonventionSgesttze mit einer Hin-gebung, die in einer besseren Sache heilförderlich genannt werdenkönnte. Ihm erscheint der Vesuv noch eben so hoch, in denselbenUmrissen und eben so malerisch, wie vor dem Einstürze des Kraters.Er ist Zeuge, wie man an seinem Fuße ein Haus auSgräbt, undgeht erfreut von hinnen, denn er hat ja mit angesehen, wie einerömische Wohnung 1860 Jahre nach ihrer Verschüttung wiederan'S Licht kam; der Grund seiner Befriedigung liegt aber einfachin dem Umstande, daß die Sage geht, Pompeji sei um jene Periodeuntergegangen. Hat er zufälligerweise einige klassische Bildunggenossen, so folgt er entzückt seinem Cicerone (denn diesen Titel