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oder ein Bedenken vorfinden, so soll mein gutes Schwerdt alleBeanstandung lösen."
„Zuerst verdiene Dir Dein Recht, Graf von Leiningen. DieUrkunden sind beiderseits von gleicher Kraft, und wer an die darinausgedrückten Vortheile Anspruch machen will, muß die Wette ge-winnen. Wir sind zwar nur arme Benediktiner, die neben kriege-rischen Rittern und aufopferungsvollen Jüngern des heiligen Johannnicht genannt zu werden verdienen, setzen aber doch unser demüthi-geS Vertrauen auf die Schutzheiligen unseres Ordens."
„Beim heiligen Benedict, ich müßte an ein Wunder glauben,wen» Du den Sieg davon trügest!" jubelte Emich, mit einem Ent-zückensausbruche die Urkunde aus der Hand gebend. „Hinweg mitdiesen Bechern von Achat und Horn; wir wollen aus Gläsern trin-ken, damit männsglich sehen möge, wie wir in diesem mannhaftenKampfe ehrlich Spiel treiben. Haltet euern Verstand zu Rathe, ihrMönche — aus Ritterwort, euer Latein soll euch in diesem Straußewenig helfen."
„Wir vertrauen aus unfern Schutzpatron," antwortete PaterSiegfried, welcher dem Bankett bereits so viel Ehre angethan hatte,daß wohl Grund zum Glauben vorhanden war, die Sache des Klo-sters rnhe, so weit seine Person in Frage kam, auf einer gebrech-lichen Stütze. „Er hat seine Kinder in einer guten Sache nochnie im Stiche gelassen."
„Ihr seyd schlau in euern Gründen, Väter," stocht der Jo-hanniter ein, „und ich zweifle nicht, ihr würdet zureichende Vor-wände aufzutreiben wissen, selbst wenn es gälte, einen dem Teufelgeleisteten Dienst zu rechtfertigen."
„Wir dulden für die Kirche," lautete die Antwort des Abts,der auf ein Signal seines WirtheS einen Humpen entgegen nahm.„Es ist immerhin löblich, zum Besten unserer Altäre mit dem Fleischezu kämpfen."
Die Urkunden waren aus ein hohes, wunderlich gearbeitetes