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ten NhoduS. So war es wenigstens, bis der schnöde Oitomanneseinen Triumph feierte."
„Gott behüte; ich hätte geglaubt, Du seiest auf alle Arten vonMäßigung in Rede, Leben und sonstiger Enthaltsamkeit beeidigt."
„Und bist Dn denn, mein höchstrebellischer Emich, nicht inPflicht genommen, Deinen Lehnsherrn, dem Kaiser und dem Chur-fürsten, treu und gewärtig zu sein — ja und ist es nicht für ge-wisse Ländereien und Vorrechte Deine Schuldigkeit, sogar dem hei-ligen Abt von Limburg Ritterdienst und Vasallenpslicht zu leisten?"
„Gottes Fluch über ihn und das ganze gierige Klosterpack!"
„Hum, das ist nur die ganz natürliche Folge Deines Eides,wie dieses Wams die Folge des meinigen ist. Wenn die strengeErfüllung eines Gelübdes dem Körper eben so angenehm wäre, alsste, wie man uns glauben machen will, heilsam für die Seele ist,Graf von Leiningen, wo bliebe dann das Verdienst einer treuenBefolgung seiner Pflicht? Ich lege nie diese zierlichen Kleider an,ohne daß sich eine wohlihätige Erinnerung an Nachtwachen ausden Bollwerken, an scharfe Belagerungen, an feuchte Laufgräbenoder an leidige Kreuzzüge gegen die Muselmänner meinem Geistein der Gestalt von vergangenen Bußübungen vergegenwärtigte.In dieser Weise versüßen wir die Sünde, indem wir uns dabei derkörperlichen Beschwernisse und der Stunden ritterlich bestandenerGefahren erinnern."
„Bei den heiligen drei Königen von Köln und den eilftansendJungfrauen in derselben ehrenwerthen Stadt, Du warst auf Deinerkleinen Insel sehr begünstigt, Junker Albrecht, wenn Dn in dieserWeise sündigen und dabei darauf zählen konntest, die Strafe durcheinen so leichten Dienst abzukaufen. Meine gierigen LimburgerMönche thun ungemein kostbar mit ihren Vergünstigungen, undwer mit heiler Haut von ihnen abkommen will, muß zum Vor-aus einen theuren Ablaßzettel lösen. Ich weiß zwar nicht mehrdie Anzahl schöner Fäßlein des edelsten Rheinweins, welche mich