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Fenster, eine Thüre und ein roher Schornstein vorhanden, der durchdas Clima und die hohe Lage de« Ortes fast unerläßlich wurde.Durch das Fenster ließ sich der trübe Schein einer Fackel unter-scheiden — bas einzige Merkzeichen, daß die Hütte bewohnt war,denn außen herum lag Alles, die vorerwähnten rohen Verbesserun-gen ausgenommen, in der nachläßigen und beredten Stille des Ver-falles da. Der Leser wird aus dieser Schilderung wohl entnehmen,daß hier nicht von jener massenhaften Großartigkeit die Rede ist,die man beinahe unwillkürlich mit Allem, was den Namen Römischträgt, in Verbindung bringt. Denn während der Natur der Sachenach die gewaltigsten öffentlichen Arbeiten dieses Volkes sich amehesten bis auf unsre Zeiten erhalten mußten, trifft doch der Rei-sende oft auch auf Denkmäler ihrer Herrschaft, die so gebrechlichund vergänglich sind, daß sie ihre Erhaltung großenthcils nur einerzufälligen Verkettung günstiger Umstände verdanken. Dennoch zeich-nete sich der Römer in kleinen Dingen, wenn sie nur auf einen öffent-lichen Zweck Bezug hatten, ebensosehr aus, als er in bedeutendenBauten alle nachkommenden Geschlechter übertraf. Die Ringmaueroder Heidenmauer ist ein triftiger Beleg für meine Behauptung.In der Nähe von Dürkheim findet sich nirgends ein Bogen, einGrab, ein Thor oder ein gepflasterter Weg, welcher den Beweisführen könnte, daß der Platz etwas anderes war, als ein zeitweiligermilitärischer Posten, und doch ist die Anwesenheit seiner früheren In-haber durch weit augenfälligere Beweise hergestellt, als wohl nacheinem Jahrhundert zu finden seyn dürften, wenn mit einemmaledie Hälfte aller dermaligen Städte der Christenheit verlassen würden.Freilich sind die Wahrzeichen nur roh und dem Zwecke entsprechend,der sie ins Daseyn rief.
Der Förster und der Kuhhirt blieben lange stehen und be-trachteten die einsame Hütte, welche ihre Blicke gefesselt hatte, wieMänner, welche weiter zu gehen Anstand nehmen.
„Wenn Du mir nur nicht erzählt hättest, Meister Berchthold,