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während die letztere zwischen der Furcht vor einem unbekanntenJenseits und der Herrschaft schwankte. Mönch und Ritter geriethenin Zwiespalt; erstcrer mißtraute im Geheim dem Glauben, den erpredigte, und dieser zitterte vor den Folgen des Schlages, den seineigenes Schwerdt geführt hatte — beides die Frucht von zu vielemWissen aus der einen und zu wenigem auf der andern Seite, wäh-rend da wie dort die ewigen und unermüdlichen Feinde der Mensch-heit, die gierigen Leidenschaften wütheten.
Ein Gelächter des Knaben lenkte meine Aufmerksamkeit nachdem Fuße des Felsens, denn er und Christian Kinzcl hatten ebenzu ihrer wechselseitigen Befriedigung die Lage, welche der Schweifdes Teufels eingenommen, auf's Genaueste ermittelt. Amerika hätteauf seiner ganzen weiten Fläche kein passenderes Sinnbild seinereigenen Zustände aufweisen können, als eben dieses Kind. Demherrschenden englischen oder sächsischen Stamme untergeordnet, rannenfast gleiche Ströme französischen, schwedischen und holländischenBluts in seinen Adern. Der Knabe hatte nicht weit zu suchen,um unter seinen Ahnen den friedlichen Gefährten von Penn, denHugenotten, den Cavalier, den Presbyterianer und den AnhängerLuthers und Calvins zu finden. Der Zufall hatte sogar die Ähn-lichkeit noch weiter entwickelt, denn von früher Kindheit an einWanderer, mischte er nun in fröhlichen Erörterungen über seinekürzliche Entdeckung die verschiedensten Sprachen unter einander.Die Gedankenkette, die sich mir daraus ergab, war sehr natürlich.Sie umschlang die lange und geheimnißvolle Verborgenheit einesso ungeheuren TheilS der Erde, als Amerika ist, seine Entdeckungund Colonisirung, die Art, wie Gewaltthat, Verfolgung, Bürger-kriege, Unterdrückung und Ungerechtigkeit Menschen von allen Na-tionen an seine Ufer geworfen hatte, die Folgen dieser Ver-