Nachsch rift.
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starken? zu einer Zeit in uns starken, da wir un-ter Ruinen, die wir sehen, unter Ruinen, die unsdrohen, einander nicht gnug aufmuntcrn können,zu ertragen, abzuwcnden, zu helfen, wo und wieman kann. — Eben aber solche Betrachtung fodertemich auf zur Herausgabe dieser Ruinen. Wirmüssen sehen, was in der Vorwclt war und ge-schah , damit wir, was um uns ist und geschieht,schätzen lernen. Hier gilt es keines Einschläfcrnsund Traumens; es gilt, daß unser Auge muntergemacht und wach erhalten werde, indem mit Unsdas Schicksal wahrlich doch keine Ausnahme von sei-nem großen Weltgesetz machen wird. Eine Ucber-sicht solcher Art schlagt nicht nieder, sondern erhebt;sie macht nicht matt, sondern stärket: denn ganzanders ists, wenn Salomo oder wen» ein Thor,wenn Sadi und Eonfucius oder wenn St.Evremont, und Bussi Rabutin sagen:alles ist eitel. Die Friedensstadt, zu der sichunser Dichter aufschwingt, darf nicht allem zwischenSternen gesucht werden; allenthalben ist sie daSLand der Seelen, in denen Erkenntniß,Redlichkeit, Liebe und Eintracht wohnen. Nachdem letzten Buche der Schrift und dessen letzterAussicht sollte das himmlische Jerusalem vom Him-mel niedersteigen auf Erden; und Jeder soll stre-ben mitten unter Ruinen der Zeit ein Ewiges insich zu gründen. — Warum sollte ich also dasTestament unsres Balde verheimlichen? Es ist dieSumme der Erfahrungen und Betrachtungen seinesLebens, voll Poesie, in einem sehr abwechselndenWohlklange. Ich gebe es indessen auch nur Thcil-weise, Ruinen aus Ruinen.