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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Nachsch rift.

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starken? zu einer Zeit in uns starken, da wir un-ter Ruinen, die wir sehen, unter Ruinen, die unsdrohen, einander nicht gnug aufmuntcrn können,zu ertragen, abzuwcnden, zu helfen, wo und wieman kann. Eben aber solche Betrachtung fodertemich auf zur Herausgabe dieser Ruinen. Wirmüssen sehen, was in der Vorwclt war und ge-schah , damit wir, was um uns ist und geschieht,schätzen lernen. Hier gilt es keines Einschläfcrnsund Traumens; es gilt, daß unser Auge muntergemacht und wach erhalten werde, indem mit Unsdas Schicksal wahrlich doch keine Ausnahme von sei-nem großen Weltgesetz machen wird. Eine Ucber-sicht solcher Art schlagt nicht nieder, sondern erhebt;sie macht nicht matt, sondern stärket: denn ganzanders ists, wenn Salomo oder wen» ein Thor,wenn Sadi und Eonfucius oder wenn St.Evremont, und Bussi Rabutin sagen:alles ist eitel. Die Friedensstadt, zu der sichunser Dichter aufschwingt, darf nicht allem zwischenSternen gesucht werden; allenthalben ist sie daSLand der Seelen, in denen Erkenntniß,Redlichkeit, Liebe und Eintracht wohnen. Nachdem letzten Buche der Schrift und dessen letzterAussicht sollte das himmlische Jerusalem vom Him-mel niedersteigen auf Erden; und Jeder soll stre-ben mitten unter Ruinen der Zeit ein Ewiges insich zu gründen. Warum sollte ich also dasTestament unsres Balde verheimlichen? Es ist dieSumme der Erfahrungen und Betrachtungen seinesLebens, voll Poesie, in einem sehr abwechselndenWohlklange. Ich gebe es indessen auch nur Thcil-weise, Ruinen aus Ruinen.