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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
337
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Die Ruinen. 2^7

Mit ausgestochnen Augen sitztDer Völker - Uebcrwinder,

Vertrieben aus der Welt, die EcBeschützet hat, und hungert.

Also spielet das Glück, der HofkapelleTonner-ständige Künstlerin. Wie artigJetzt ibr Fingcrchen auf der Saite DiesenNiedcrdrücket und Jenen hebt und JenenZierlich sprenget hinweg! In Dur und MolltonSpselt das Stück und in leisem Pizzicato;

Vis die Spielerin, selber satt des Gaukelns,

Schnell an fürstlicher Gruft und unter lautemHofgeheule die Geige wild zertrümmert.

Schöne Sirene, du singst so lieblich. Schone

Sirene,

Wie du so artig kannst heben und kragen den Ton,Schweben ihn lassen und schwinden. Du steigst zum

Himmel, damit du

Pfeilschnell schießest herab, murrend im tiefcstenLaut.

Fröhlich beginnen stets und jauchzend deine Gesänge;Aber den Erundton hört hinten am Ende manerst.

Philomele des Hofes, hör' ein Lied an -.

König Gelimer, ein Wandalenkönig,

Und ein stolzer Wandal; pom Glück verlassen,Spielt' ein trauriges Er und lehrend SchauspielAllen Höstingen zu Eonstankinopel.

Ucbcrwnnden und im Triumph gcsühret,

Herders W.Lit.u.Kunst. XIV. Y