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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Die Ruinen.

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Verstummet ist Demosthenes,Verhallet Plato's Rede.

In seinen Gärten gluchset jetztDie Attisch - weise Eule,Arehytas und Empedokles,Und Sokrates und Solon,Der schweigende Pythagoras,Sie schweigen all' im Grabe.

Unterdrücke den Zorn, o mein NarcissuS,

Daß vom grünenden Lorbeer ich dir dieseBlatter reiche; sie sind Sibyllen - Blatter,

Voll von heiligem Schicksal. Aller Reiche,

Aller Mächtigen, Weisen und GelehrtenBlühn und Welken bezeichnet ihre Aufschrift;

Was will immer bestehn , wenn Rom zur Gruft

ging?

IV.

Schöner Knabe, den Leda's Schwan im glanzen-den Eie

Zeugte; wie Ganymed, strebst du zu Götternempor;

Glaubst, dich müsse verschonen die Parje, weil du

das Glück dir

Hast vermahlet und liebst deine gefällige Braut.

Jüngling, traue der Schmeichlerin nicht. Es buh-len und werben

Tausend Freier um sie; Tausende hat sie getäuscht.