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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Die Ruinen.

Das Delphische Orakel kochtAuf scincm Dreifuß Speise.

Der H irt Apollo weidet nicht,

Er scheret jetzt die Schaafc.

Dem Staatsgcweb' Arachncns mußDie Kunst der Pallas weichen.Mein ist, so spricht die Spinnerin,Mein ist die Kunst der Künste."

Ach des Delphischen Tripus, der vom

Schmiede

Nun in Ordnung gebracht ist! Ach^dcs armenPhöbus; Unter dem Feigenbäume sitzt erHungernd, über den Stab das Haupt gesenket.

Und die Weberin Pallas? O sie wagetZn ihr eigenes Schlafgemach sich nicht mehr,

Wo Arachne, die Siegerin, ihr eigenBett mit ftincstem Spinngeweb' umsponnen.

Versieget ist KastaliensGeweihter Quell, versieget!

Sonst Heller als Blandusia,

Jetzt trübe, stockend-trübe.

Kameele waten in dem Sumpf,

Wo einst die Götter tranken;

Kein Finger mehr, es rührt der HufApollo's zarte Saiten.

Auch Dich klag' ich, o Tullius. Ich klageDich Ermordeten. Nicht um deine VillaTuskulana, die ihren Herrn entbehret;

Daß die Rostra des Marktes Dich entbehren,Wo jetzt Stimmen der Gaukler tönen, klag' ich.