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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Die Ruinen.

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Es setzet allem Ziel und Maas;

Es mischet Hohn und Tiefen.

Jetzt ist die Losung Kampf und Sieg,

Jetzt Kampf und Fall und Ende.

Aller Lebendigen Chor mit tausend wechselnden

Stimmen

Singt und girret sich selbst Einen, den Ster-begesang.

Diesen ächzet der Stier am Pfluge; das wiehernde

Siegsroß,

Fühlend das eitle Nichts, beißt in dengoldenen Zaum.

Fühlend das eitle Nichts blickt vor dem Wagen

des Feldherrn

Langsam der Elephant, Alles verachtend, umher.Höre die Turteltaube. Sie klagt den verlorenen

Gatten,

Und beseufzet in ihm eigenen nahenden Tod.

Was unter dieser Sonne jeGebohren ward, muß sterben.

Geburt und Tod, Tod und Geburt,

Sie wechseln mit einander.

Berandrüng blicket uns der MondMit blasser Wange nieder,

Und zieht die Erde mit sich fortIn ewiger Verandrung.

Mond und Sonne, sie scherzen mit einander;Wenn jetzt Cynthia, Phöbus jetzt auf unfernSchauplatz siehet und unsrer Eitelkeiten

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