Maria.
Aao
Friedebringerin, du öffnestSündern die verschlafne PforteZur Verzeihung. Aller KrankenPflegerin, du der BetrübtenArzt und süßer Trost und Labsal,
Retterin zu Land und Meere,
Du der Sinkenden im Schiffbruch, der VerirrtenRetterin.
Alle Christcnheere danken
Dir den Sieg. Du gibst der Erde,
Wirst ihr geben Fried' und Freude;
Darum feirct dir der Aether,
Darum wallen die GestirneLiebend um dein Haupt; es küssen Mond und Sonnedeinen Tritt.
Königin." — Er kehrt die Segel,
Taucht hinein sich in die Wellen,
Schlaget dreimal noch die Flügel,
Singet dreimal noch Maria,
Und erhebt sich im TriumpheAuf zu seinem Sterncnbrudec und verschwindet mei-nem Blick.
Königin, nimm an das Loblied,
Das die Schwangewordne CitherDir noch einmal sang, und führe,
Führe mich mit deiner Rechte
Hin durch Krieg - und Weltgekümmel,
Unvcrrückt will ich dir folgen, wie durch Freude, sodurch Leid.
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