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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
319
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Mart«.

3ig

Auen, Hügel, Alles schweiget.

Auch dein Bruder unter Sternen glanzend, sieh' er.hcrchct Dir.

Sehet er erscheint und schwingetWeit sein glanzendes Gefieder,

Taucht hinein sich in des HimmelsAbglanz, blickt hinaus gen Himmel,

Wendet itzt den Hals und segelt

Singend, was ich singen sollte, halt er rudernd an.Er singt:

Aller Anmuth, aller GnadeAller Huld geliebte Mutter,

D'-i Bescheidene, du Keusche,

Sinnenrcin und rein im Herzen,

Heilige, hochkeilge Jungfrau,

Nimm von Luft und Strom und Sonne, nimmein reines Loblied an.

Du Krystall, in dem sich Himmel,

Sonn' und Mond und Sterne spiegeln,Demuthvolle, die den stillenGlanz der Gottheit offenbarte,

Du des ewigweisen RathcsHciligthum, Gefäß der Liebe, Mutter aller Lieb-lichkeit.

Engel reichen dir den Scepter.

Heil'qe Vater, PatriarchenNeigen sich vor dir der Tochter.

Junqfrau'n weibn dir ihre Kronen,

Märtyrer dir ihre Palmen,

Und in Einem Lobgcsange preffet Dich des HimmelsEhor.,