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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
314
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Maria.

S'4

Die Göttin des Haines.

Jungfrau j.ner Haine, der Berge Göttin,

Rings umschattet und rings umgrünt von Zweigen,O wie sehnet' ich mich, zu knien vor deinemHohen Altäre.

Aber der Wagen eilt. Ich send' hinauf dir,

Wie getrennct ein Freund dem Herzgeliebten,

Heit dir!" Sag« die Echo mir vom Berge:

Liebender, Heil dir!"

Die Himmelfahrt.

An dem Tage, da du der Erd', o Jungfrau,Dich entschwingend, hin über die GestirneStiegst, da neigetc sich, bestr.ut mit BlumesDir der Olympus;

Und ein süßer Gesang, als Du hineintratst,Scholl den Himmel hindurch dir laut entgegen:Wer ist Sie, die aus wilden dunkeln HainenGlanzend hcrvorgcht?

Eine Göttin, in Sich, o ganz in Sich schön,Uebersließend an Reiz, und süßen Freuden;

Um sie duftet der Aether; lieblich lehnt sieAn den Geliebten