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In dem Chor der schlanken Schonen,
Ihren Bräutigam zu kränzen,
Suchen viele Gold und Kleinod.
Du, ein Kleinod selbst, erscheinestWie der Mond im Chor der Sterne,
Wie die Sonn' im blauen Aelhec glanzend Alles
überdeckt.
Wenn aus unlerm ThranentbaleDu zum Himmel wieder aufsteigst,
Liebend wallet jeder ZephyrZu berühren deine Locke;
Und den Schleier dir zu losen
Drängen sich im Taubenfluge Engclknaben zu dir an.
Darf ich was von dir erflehen,
Königin, so laß der SonneSchonen Glanz uns froh genießen,
Treibe weg die bösin Tage,
Bändige der Seelen Aufruhr,
Und zerbrich des Krieges Waffen, holde Friedens-königin.
Laß den Müttern ihre Knaben,
Ihre Tochter froh erwachsen,
Töchter, wie die leichten Rehe,
Knaben, wie die jungen Löwen. —
Wenn der Rächer Wolken sammlet,
So besänftige, du Holde, bittend ihn mit deinem
Kuß.