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Nachlese
Der ist ein Kenia, welcher die Furcht bezwang! —Zn Gottes schönem Tempel, der weiten Welt,
Ist seine Brust des heilycn TempelsStiller Altar, der der Gottheit ziemet.
-Nicht Rhein und Donau zeichnen die Grenzen
ihm
Des Vaterlandes. Ob zu Italien,
Zu Böhmen Prag und Nom gehöre,Kümmert den fremden erhabnen Gast nicht,
Der Gottes Welt bewohnet. Sein Pallast istDie weite Burg, um die sich die Sonne walzt,Sein Dach der Himmel. Enge MauernKothiger Städte sind sein Bezirk nicht.
Das Jahr der Aera, als er gebohren ward,
Der Vater, der ihn zeugete, sind nicht Er.
Am Licht deS Tages, frei vom Truge,
Offen zu leben ist seine Weisheit.
Recht leben heißt ihm Leben. Den Hauch der
Lust
Genießen ist kein ganzer Genuß dem Mann,
Der nur von Rubmcswerthcn Thatcn,
Früchten des Geistes, im Geiste lebet.
Wie jedes Jahr vom Himmel herniedersteigt,
Jsts ihm das Beste. Gestern und morgen
sind
Ihm unbekannt; für heute lebt er,
H eure mit Göttern und mit sich selber.