Nachlese
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Wie weissagend die Furcht mir oftEine Warnerin sang; sie fang:
„Unter den Unbezwingbar» istLiebe das Unbezwinglichste.
Glühende Pfeile schießet sie,Unauslöschlichen Feuers voll.
Und die ernstere Liebe, sie,
Deren Flamme der Ackbcr ist,
Ach, sie scherzet und spielet nicht;
Cie umbildet das weiche Herz,
Bricht die Harte mit ihrem Pfeil,
Wirst zu Boden, bis sie erhebt." —
Eure Schwester, Gespielinnen,
Die im Tode der Sehnsucht liegt,
Ist nicht todt; o sie schlummert nur.Seht, wie athmend das Herz ihr schlagt,Wie ihr Mund nach Erquickung lechzt!
Nehmt, o nehmet in euren Schoost,Unterstützt die Gesunkene,
Schlingt den liebenden Arm um sie,
Daß sie ruhe von ihrer Quaal.