aus Jakob Balde's Gedichten. 265
Es ist das Meine, das mir so oft erklangIn dunkeln Hainen, oder am heilgcn Duell. —Jedoch wenn etwa deinem Fine,erZürnend sich weigert die goldne Saite;
Gieb mir die Schuld nicht. Sandte dem Türken einstNicht Skanderbeg, der Schrecke des Türken
auch
Den Sabel? Aber seine RechteSandt' er ihm nicht, die den Sabel führte.
Die Rache des Dichters.
Hieher, Verruchter! Der mir meine Lieder schmäht,Und naget sic mit schwarzem Zahn,
Hieher! daß ich mich grausam rache, daß ich dichBezähme, beißgcr Zoilus.
Zuerst, Verbrecher! weih' in süßer Rach' ich dich,Ich weihe dich — den Grazien,
Daß, wenn du weinen willst, du lachen müssest,
wenn
Sie dir die Zwiebeln, wenn sic dirDen Rettig und den scharfen Knoblauch nehmen,
der
Dir unrein deinen Athcm macht.
Dafür dann dufte deine Livre süßen Duft,
Vom Nektar, den die Biene sog.