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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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des Dichters Jakob Balde.

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an eine Geschichte seiner Zeiten; daß er einige Stük-ke auch ausgcarbeitct babe, darüber ist Leibnit;Zeuge.Jakob Balde, sagt Vieser *), sollte diebayrische Geschichte schreiben. Gr sing an, ich habeei» Fragment gesehen, den Donauwerthschen Feld-zug, der mit großer Klugheit geschrieben war (prrc-äentissimc scriptum). Den Bayern mißfiel aberdieser Anfang, weil er zu srey geschrieben war; F e r«vaux und Adlzreiter setzten nachher die Ge-schichte fort" An einem andern Ort sagt er **):Die Prcdigermönche und Minoriten sind den Tem-

*) Otiinn Hannover. Kellers p. ihb. VIII.

** ) ibiä. p. ibst. X-l.II. I.eidnit. opp. on>». D.VI. p. 20g., Sno. Daß Balde, eben so wenig alsBoileau oder Racine zu einem eigentlichenHistoriographen geschaffen gewesen, zeigt sowohlsein prosaischer Styl, als auch folgende Stelleaus Leibnitz Borrede zu Adlzreiters annali-1)US koieae Aentis: Historiae Levsricae con-tinnanclae neAOtinni, c^nnntnrn intelliAo, ls-cvdo Haläe clatunr est, viro ciooto et inge-niöse, eujns et speeinrinn gnaeäarn Iristoriae,seä in novissiinis, visiere inernini. Ille verolongi lnlioris paruin patiens, onrininidus nni-inrnn ainieos^ue okleetnkat, nulnegue con-vietn tantisper luedatnr. Lest non inaAnosproZressns leeisse ciepreliensus est. I-eidnit.Opp. oinn. D. IV. p. 67. Den Namen Loio-ruin liäieen I^rue, den ihm Barlaus zieht,hat er dagegen gewiß verdienet.