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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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KcNotaphium

nennt, Freunde? Der Zweck des Ordens solltealle Begierden des Herzens an sich ziehen; vonallen Anhänglichkeiten der Person sollte er die Seelereinigen und lautern. Gut für den Orden; aberauch eben so gut für die zarteste Ausbildung desmenschlichen Herzens? für sein geheimstes Glück deSLebens? endlich auch so gut für die lyrische Dicht-kunst? Diese will persönliche Anhänglichkeit;sie will freie Lieblingsplätze des Herzens; mit jedemEigensinn, mit jeder Abwechselung des Glückes derLiebe federt sie Freunde und Geliebten. Zn denGedichten eines Ordensmannes findet man derglei-chen selten. Dankbar feiert Balde z. B. das An-denken seines Lehrers *); ec hat Landsleute, Be-kannte, MitgcNosscn, Neider, Bekehrer, schriftstelle-rische Freunde und Feinde, mit denen er scherzt,oder zanket, die ek lehrt, tröstet, ermähnet; nichtaber (seltenes Glück auch unter bürgerlichenGeschäften) ein andres Ich, einen unthcilbaken,unabwendbaren Freund des Lebens. Freund- .llind-Weib - selbst fast Personlos fährt er auf dem Schiffdes Ordens und der Kirche durchs Leben

Endlich freuet es mich, daß ich bei NNferiNDichter den höchsten Verlust Nicht anführen darf,den mancher Ordensinann litt, deN Verlust feinetselbst, mit allem, was dazu gehöret. Zwar hat

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