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KcNotaphium
nennt, Freunde? Der Zweck des Ordens solltealle Begierden des Herzens an sich ziehen; vonallen Anhänglichkeiten der Person sollte er die Seelereinigen und lautern. Gut für den Orden; aberauch eben so gut für die zarteste Ausbildung desmenschlichen Herzens? für sein geheimstes Glück deSLebens? endlich auch so gut für die lyrische Dicht-kunst? Diese will persönliche Anhänglichkeit;sie will freie Lieblingsplätze des Herzens; mit jedemEigensinn, mit jeder Abwechselung des Glückes derLiebe federt sie Freunde und Geliebten. Zn denGedichten eines Ordensmannes findet man derglei-chen selten. Dankbar feiert Balde z. B. das An-denken seines Lehrers *); ec hat Landsleute, Be-kannte, MitgcNosscn, Neider, Bekehrer, schriftstelle-rische Freunde und Feinde, mit denen er scherzt,oder zanket, die ek lehrt, tröstet, ermähnet; nichtaber (seltenes Glück auch unter bürgerlichenGeschäften) ein andres Ich, einen unthcilbaken,unabwendbaren Freund des Lebens. Freund- .llind-Weib - selbst fast Personlos fährt er auf dem Schiffdes Ordens und der Kirche durchs Leben —
Endlich freuet es mich, daß ich bei NNferiNDichter den höchsten Verlust Nicht anführen darf,den mancher Ordensinann litt, deN Verlust feinetselbst, mit allem, was dazu gehöret. Zwar hat
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